EXPLORE – und der virale Hit

EXPLORE? Was ist das?
Noch nie davon gehört!
Was meinst du?
Wo soll das sein?

Dazu erzähle ich euch jetzt mehr!

Das ist die Suchfunktion auf Instagram, da seht ihr eine kleine Lupe ganz links.
Hier wird euch eine personalisierte Auswahl an Beiträgen vorgeschlagen, die euch interessieren könnten. Euer Verhalten auf der App wird von Instagram natürlich analysiert und an Hand dessen wird eine bestimmte Bilderauswahl erstellt.
Das Geheimnis ist es, meiner Meinung nach, in diesem Beliebtheitsfeed zu landen. Zumindest war das bei uns so.
Es hat allerdings einige Zeit gedauert bis ich das herausgefunden habe.

Und es war natürlich erst soweit, als ich ein Business Profil hatte in dem ich sehen konnte wie hoch meine Reichweite ist und woher meine Klicks auf meine Beiträge kamen.
Also auf den gewünschten Beitrag gehen und unter dem Bild „Insights anzeigen“ klicken. Danach 2 mal hinaufscrollen und man kommt auf Folgendes:

 

 

Links und rechts ist der Unterschied zwischen „auf der Explore Page landen“ und nicht sehr deutlich erkennbar. Sobald anstatt „von Hashtags“ „von Explore“ steht, ist man im Beliebtheitsfeed gelandet.

Das bedeutet, dass ihr im Explore von anderen Menschen zu sehen seid, also in deren Suchfunktion bei der Lupe.

 

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Und wenn das passiert, dann finden euch Leute, die euch sonst wahrscheinlich nie finden würden. Die Reichweite und die Abonnements steigen.
Kleines Beispiel: als ich knapp 2000 Follower hatte, hatte ich ein Bild, das im Explore gelandet ist und eine Reichweite von 55.000 erreichte. Also schon ein viraler Hit für meine damalige Accountgrösse war.

Durch dieses Bild bekam ich innerhalb von einem Tag 200 neue Follower.
Und das nur, weil sie mich im Explore gefunden haben.
Noch nie habe ich die gleiche Erfahrung gemacht, wenn mein Foto nur unter den Hashtags zu sehen war, nicht aber im Explore.

Mein Ratschlag wie man am ehesten da landen kann, den gibt’s jetzt.

Es gibt leider nicht den Tipp schlechthin wie  genau man im Explore landet und dennoch habe ich einen Weg gefunden fast jedes Mal darin zu finden zu sein.

Folgende Strategie wende ich dafür an und kann ich nur weiterempfehlen

  1. Lege dir einen Business Account zu
  2. Vergleiche deine besten Bilder miteinander (die, auf denen du echt viele Likes und Kommentare bekommen hast) indem du:
    dir die Insights von den jeweils anderen Bildern anschaust und nachsiehst ob du mit einem oder mehreren deiner Bilder im Explore gelandet bist.
  1. Bist du? Super! Dann ist es relativ einfach: analysiere dein Bild oder deine Bilder, die exploretauglich waren.
    Was macht sie so besonders? Was haben sie gemeinsam? Wenn du darauf kommst, dass zum Beispiel. zwei Bilder davon Close-Ups von deinem Gesicht waren, dann weißt du, was zu tun ist.

Mit dieser Methode habe ich schon dem ein oder anderen Blogger weitergeholfen um herauszufinden was bei ihm/ihr funktioniert und was nicht.

Natürlich solltest du dann nicht nur noch ausschließlich (zum Beispiel) Close-Ups machen, das würde deine Abonnenten langweilen. Aber du kannst sie vermehrt einbauen.

Solltest du noch kein Bild haben, dass im Explore gelandet ist, dann überprüfe die Qualität deiner Bilder auf Schärfe, Helligkeit und Content.

Irgendwann hast du den Dreh raus und hast schöne Bilder, die bestimmt mal in die Durchsuchfunktion rutschen.

Ein weiterer kleiner Tipp von mir: sei die ersten 15 Minuten nachdem du ein Foto gepostet hast, aktiv. Like bei anderen und reagiere auf die Kommentare unter deinem Posting. Ich habe das Gefühl, dass man so auch eher im Explore landet.

Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Instagram-Erfahrungen ein Stückchen weiterbringen.

Instagram Do’s and Don’ts

Es gibt natürlich unzählige Arten, unzählige Tipps wie man auf Instagram erfolgreich sein kann, erfolgreich wird oder glaubt erfolgreich zu sein.
Da gibt es ein ganz bekannte Beispiel, das mir eigentlich ein Dorn im Auge ist.

1.Die Follow-Unfollow Variante: nichts für schwache Nerven, sage ich euch. Also für mich ist es jedenfalls nichts. Wegen dem schlechten Gewissen warat’s und so.
Diese Strategie funktioniert folgendermaßen: folge möglichst vielen Profilen auf Instagram und entfolge ihnen sobald sie dir zurück folgen wieder.
Habe ich mal probiert, genau genommen zweimal, danach habe ich die halbe Nacht nicht geschlafen. Ich habe versucht mich in die Köpfe der Entfolgten hinein zu versetzen.
Was die sich wohl denken, wenn ich ihnen entfolge?
Vermutlich: die findet meine Seite schlecht, die ist nur auf Abonnenten aus, habe ich irgendetwas falsch gemacht?
Spätestens nach diesen Gedankenzügen wusste ich, das ist nichts für mich. So mache ich das nicht. Dann dauert es etwa eben etwas länger bis die Menschen meine Texte lesen.

2.Die Like & Comments-was-das-Zeug-hält-Variante: sei sehr interaktiv, like und kommentiere was das Zeug hält.
Ein durchaus guter Tipp allerdings sehr, sehr zeitaufwändig.
Ich habe mal versucht einen halben Tag alle möglichen Fotos, Videos und Profile durchzuliken.
Das Ergebnis war mehr als nur trist. Am Ende des Tages hatte ich vielleicht 30 Follower mehr, wovon mir 10 wieder entfolgt sind, nachdem ich ihnen nicht sofort zurück gefolgt bin. Mein Tipp wäre: liken und kommentieren ja, aber nur, wenn einem das Profil auch tatsächlich zusagt. Kommentieren auch nur, wenn man etwas Sinnvolles zu sagen hat oder einfach das Bedürfnis verspürt einen Kommentar zu hinterlassen. Kein Mensch hat die Zeit so viel zu liken und nur dadurch tatsächlich erfolgreich zu werden, da bräuchte man doch ein Bot (Maschine, die das Liken/Kommentieren/Folgen übernimmt). Hier ist allerdings Vorsicht geboten: denn die Gefahr besteht, dass Instagram das Programm erkennt und das Profil sperrt. Und spätestens dann war all die Arbeit wirklich umsonst.

3.Die-poste-jeden-Tag-so-viel-wie-nur-möglich-Variante: jeden Tag posten, jeden Tag möglichst viele Stories machen. Ist sicher ein super Tipp, allerdings macht es einem einen immensen Druck. Und ich weiß wovon ich spreche. Ich habe tatsächlich ein halbes Jahr lang jeden Tag etwas gepostet. Auch wenn es sich definitiv positiv auf die Reichweite auswirkt, macht das so nicht so viel Spaß. Dann vielleicht doch lieber nur jeden zweiten Tag etwas posten dafür entspannt, überlegt und hoffentlich mit Spaß dabei. Auch wenn die Reichweite dadurch etwas in Mitleidenschaft gezogen wird , es tut einfach gut sich nicht zu sehr zu stressen.

4.Die-Support-Gruppen-Variante: Als ich um die 3k Follower hatte, wurde ich das erste Mal von einer Support-Gruppe angeschrieben: „Hallo liebe Zwuckmutter, dein Instagram Profil gefällt uns außerordentlich gut und wir möchten dich fragen ob du in unsere Support Gruppe kommen willst, damit wir uns gegenseitig unterstützen können.
“Das klingt großartig“, dachte ich mir und wagte das Experiment. Jetzt verstand ich endlich warum einige Profile unzählige Likes und Kommentare haben, obwohl sie aber vielleicht gar nicht so viele Follower haben und auch sonst eher unauffällig sind. Versteht mich bitte nicht falsch, ich verurteile niemanden der in einer Support-Gruppe ist, ich möchte euch nur meine Erfahrung weitergeben.
Diese ist: Support-Gruppen sehen auf den ersten Blick sehr schön aus bzw. die Auswirkungen der Support Gruppen, also die vielen Likes und Kommentare, aber sie helfen einem nicht zum eigentlich Ziel weiter: Follower zu generieren bzw. die Reichweite zu steigern. So war es zumindest bei mir. Abgesehen davon, dass sie eine Menge Stress bedeuten, denn man muss die letzten 100 Beiträge, die in die Gruppe gepostet wurden durchliken und eventuell auch noch kommentieren. Ich finde den Gedanken schön, sich zu unterstützen, aber auf Dauer machen diese Gruppen – wie ich finde – keinen Sinn.. Ich möchte aber nochmals betonen, dass es jede und jeder für sich selbst entscheiden muss, ich glaube nur, dass es einen auf Dauer nicht erfolgreicher macht.

5. Die-follow-the-stars-Variante: folge großen Stars, möglichst vielen. Hört sich komisch an, ist es auch. Was soll das bringen und wie soll das funktionieren? Ein Beispiel: ich folge Bruno Mars. Wenn ich das tue werde ich unter Bruno Mars Abonnenten ganz oben angezeigt also als einer der neuesten Abonnenten von Bruno Mars. Das bedeutet ich bin gerade aktiv für alle anderen Leute, die auf sein Profil gehen und sich seine Abonnements anschauen. Viele dieser Menschen folgen einem daraufhin. Allerdings müsste man ihnen dann selbst zurück folgen, damit sie auch bleiben. Was dann passiert ist meistens das Follow-Unfollow Prinzip. Die Menschen abonnieren dich, du folgst ihnen vielleicht, vielleicht aber auch nicht retour, in beiden Fällen verlierst du sie meistens wieder. Abgesehen davon, dass diese Menschen meistens nicht deiner Zielgruppe entsprechen, sprechen sie oftmals nicht mal die selbe Sprache wie du. Also was bringen sie langfristig für dein Profil? Eigentlich nichts. Deswegen würde ich auch davon eher abraten.

Natürlich gibt es dann noch die üblichen Tipps.

– überleg dir, worüber du schreiben möchtest

– poste schöne Fotos

– verwende (passende) Hashtags

– kreiere einen übersichtlichen Feed

– binde deine Follower mit ein, indem du sie bspw. auf den Fotos markierst

– achte darauf, dass dein Account ‚öffentlich‘ ist

– folge möglichst vielen Personen, damit sie dir zurück folgen.  Wobei ich, wie bereits erwähnt, glaube, dass letzteres eher kontraproduktiv ist. Denn am Ende hat man dann 5000 Menschen denen man folgt, aber keinem kann man so richtig folgen, weil es einfach zu viele sind und man die Orientierung verliert.

Was einem aber irgendwie keiner sagt ist das, was ich euch jetzt sagen will. Ich will euch sagen:

VARIANTE 6: schaut, dass ihr in die Explore-Page kommt.

 

MEIN ERSTER BLOGBEITRAG – worüber soll ich nur schreiben?

Lange habe ich überlegt, worüber ich meinen Blog schreiben soll.
Die typischen Mama Themen passen einfach nicht zu mir.
Sollte ich den Leuten DIY Ideen geben, wenn ich diesen Begriff vor Kurzem zum ersten Mal gehört habe und nicht mal einen schönen Papierflieger hinbekomme?
Kochtipps geben, obwohl ich ohne Thermomixer aufgeschmissen wäre?
Eine sehr schwierige Angelegenheit wird dieser Blog, dachte ich mir.
Macht es überhaupt Sinn, einen Blog zu starten?

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Die Antwort kam dann doch schneller und eindeutiger als gedacht.
Ich fragte nämlich meine Community. Das sind die Menschen, mit denen ich täglich Kontakt habe, die meine Instagram Postings gerne lesen und meinen Content verfolgen.
Und dann wusste ich es: das ist mein Thema. Oder zumindest eines meiner Themen.
Die Welt, in der ich viele Stunden am Tag verbringe ist nicht die reale Welt.
Es ist der virtuelle Bereich, in dem ich mich aufhalte.
Ein Bereich, in dem ich mich sehr viel und sehr gerne aufhalte.
Nicht viele verstehen was ich da eigentlich genau treibe, warum ich es tue und weshalb ich mich so darauf fokussiere. Aber das ist ja auch egal, ich tue es nicht für die anderen, sondern für mich selbst. Da wird man schon einmal blöd am Tisch angeschaut, wenn man über Shadow Bans und Explore spricht.

Man kommt sich dabei zugegebenermaßen schon etwas eigenartig vor.
Ein bisschen wie ein Alien.
Umso erfreulicher ist es dann, wenn man mal endlich jemanden gefunden hat, der sich auf dem Gebiet auskennt und mit dem man sich austauschen kann.
Viele dieser Menschen traf ich auf Instagram.
Mit sehr vielen dieser Menschen habe ich täglich Kontakt.
Jetzt könnte man annehmen ich wäre im echten Leben eventuell schüchtern, zurückhaltend oder asozial, sodass ich in der virtuellen Welt Anschluss suche.
Ich bin auch im echten Leben genau das Gegenteil davon.
Aufgeschlossen, extrovertiert, laut, kontaktfreudig und sehr gesellig.
Und trotzdem macht mir Instagram einen Heidenspaß und ich möchte es nicht missen.
Natürlich habe ich auch schon die ein oder andere schlechte Erfahrung auf Instagram gemacht.
Die ein oder andere ist vielleicht sogar untertrieben.
Ich hatte mindestens drei heftige Shitstorms, ausgelöst durch eine Person, die sich immer wieder gegen mich wendet und eine große Anhängerschaft hat.
Spätestens zu dem Zeitpunkt hallten die Stimmen um mich herum: Iulia, lass es doch einfach bleiben, das ist die Mühe nicht wert. Warum tust du dir das an? Wozu das Ganze?
Natürlich war ich verleitet einfach aufzuhören, aber die Freude, die Leidenschaft, die Community und natürlich mein unbändiger Ehrgeiz (zumindest in diesem Bereich meines Lebens…), lassen mich (immer wieder) weitermachen.
Zu diesem Kapitel (negative Erfahrungen auf Instagram) wird es wohl noch einen eigenen Blogbeitrag geben. Das würde den Rahmen jetzt definitiv sprengen.

Was ich da eigentlich so treibe?

Ich schreibe einen Mama-Blog aus der Sicht meines eineinhalb jährigen Sohnes namens „ZWUCK“. Mein kleiner Zwuck macht sich tagtäglich über die Imperfektion seiner Mutter lustig und das wiederum finden viele andere Mamas, Papas und andere Menschen mit Humor auf Instagram ganz unterhaltsam. So unterhaltsam, dass ich innerhalb kurzer Zeit eine relativ große Anhängerschaft gewonnen habe, was mich sehr stolz und glücklich macht.

Sehr oft werde ich gefragt: Iulia, wie hast du das gemacht, wie hast du das geschafft? Das würde ich euch gerne hier beantworten.

Ich weiß, es gibt zahlreiche YouTube-Videos und Blogbeiträge zu dem Thema „Wie gewinne ich möglichst schnell möglichst viele Follower auf Instagram“. Ich glaube aber tatsächlich, dass ich euch etwas verraten kann, das ich zumindest so bisher noch nie irgendwo gelesen habe und das mir massiv zu meinem Erfolg verholfen hat.

Mehr dazu lest ihr in meinem nächsten Blogbeitrag.

 

der Zwuck stellt sich vor

Hallo Leute,

ich bin’s der Zwuck. Ein zehn Monate alter Junge, der unfreiwilligerweise ein felliges Etwas an seiner Seite ertragen muss, das auch Bruder genannt wird und ihm die Alleinherrschaft streitig macht. Hier erzähle ich euch schonungslos von meinen Abenteuern mit meinen Alten, dem grossen, braunen, sabbernden Ding und lasse euch tief in die Psyche und strategische Planung eines Säuglings blicken. Denn der Zwuck bekommt (fast) immer wonach ihm gelüstet!