Teil 9- DER KINDERWUNSCH UND ZWUCKIS GEBURT

Alex rief sofort seine Schwester Petzi an, um mich abzuholen, denn er selbst war gut 40 Minuten von mir entfernt. Er würde dann vor dem Krankenhaus auf mich warten.

Soweit so gut. Es vergingen die Minuten und von Petzi keine Spur. Das Sofa, auf dem ich mich befand, war zu diesem Zeitpunkt schon etwas bewässert worden und meine Nerven doch nicht mehr ganz so stark wie gewohnt.

Endlich kam Petzi an und wir mussten uns durch den Abendverkehr auf die Tangente quälen.

Es staute sich gewaltig, Petzi und ich nahmen es allerdings mit Humor, was blieb uns auch anderes übrig. Ich war zu diesem Zeitpunkt übrigens noch immer der Überzeugung, dass es sich hierbei um ein kleines Missverständnis handeln würde. Denn von Wehen oder Schmerzen war keine Spur.

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Die Donau ist ein Mädchenbein

Als ich weiter gehen wollte, brachte der Anblick der Donau meine Schritte wieder zum Stillstand. Von dieser Anhöhe schien ihre glatte und von unsichtbaren Strömungen leicht pulsierende Oberfläche an so etwas zu erinnern, wie an ein… geschmeidiges Mädchenbein! Oder eher wie an eine zappelige Taube!? Nein, vielleicht an ein Bein, das etwas von einer leicht zitternden Taube hatte! Seltsam genug, ich weiß! Am nebeligen Horizont trat der Fluss hinter einem Hügelhang hervor, wie der seidene Fuß unter dem Rocksaum einer Schuluniform!

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KINDERWUNSCH – TEIL 7 – Die Diagnose

Wieder mal saßen wir im Auto, stumm nebeneinander her.

Was gab es jetzt auch groß zu besprechen?

Wir mussten erst mal abwarten bis die Blutbefunde ausgewertet wurden.

Das bedeutete für uns ganze 4 Tage wie auf Nadeln zu sitzen.

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DER KINDERWUNSCH – TEIL 6

Mein Blick wanderte von dem kleinen süßen Zwerg auf dem Ultraschallgerät direkt zu Alex, dem die Tränen in den Augen standen. So wie mir.

Sobald wir uns im Spitalslift, Richtung Ausgang befanden, schaut mich Alex an, nahm mich an der Hüfte und sagte: „Baby, wir kriegen ein Baby!“

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